Der medienwirksamste Wettbewerb des Jahres.
Vier Menschen, die alles zu verlieren haben.
Und eine Woche, die ihr Leben für immer verändern wird.
Du liebst es doch, wenn andere fallen, oder?
Wenn Skandale hochkochen, Konkurrenten aufeinandertreffen und das Internet vor Gerüchten kocht?
Aber was, wenn dieser Sturm kein Spiel ist, sondern echte Leben verschlingt?
Vier Persönlichkeiten der Buchwelt stehen im Fokus des Literaturpreises des Jahres. Rivalitäten brechen aus, geheime Abmachungen machen die Runde und jede Bewegung könnte sie alles kosten: Karriere, Ruf, vielleicht sogar mehr. Während draußen der Applaus tobt, lodert im Hintergrund ein Krieg, der live gestreamt und von Millionen Klicks und Kommentaren befeuert wird.
Und du? Du liest das. Du bist Teil davon. Deine Erwartungen, Meinungen und Stille zählen. Denn das Internet liebt Helden … und es liebt, sie zu zerstören.
Vier Menschen, die alles zu verlieren haben.
Eine Woche, die ihr Leben für immer verändert.
Klingt nach Drama? Oh ja... und wie!
Wer sich auf Bookstagram bewegt, weiß: Ein falsches Wort in einer Rezension und plötzlich geht’s rund.
Kommentare eskalieren, Meinungen werden persönlich genommen und schnell wird aus einer Diskussion ein digitaler Sturm.
Genau in dieses Chaos wirft uns "Bookish Game" von Isabelle Herzog.
Und seien wir ehrlich: Wir lieben Drama.
Reality-Shows leben davon.
Eskalation, Streit, öffentliches Zerlegen.
Das Buch hält uns einen Spiegel vor: Wie schnell springen wir selbst auf den Drama-Zug auf?
Ein Like hier, ein Kommentar da und schon geht’s los.
Bookish Game zeigt auf schonungslose Weise, welchen Preis Sichtbarkeit hat.
Erfolgsdruck, Konkurrenz, Selbstzweifel, ständiger Vergleich ... all das, worüber sonst keiner spricht, werden hier knallhart gezeigt.
Die Charaktere?
Blair, Vivian, Lio und Richard.
Vier Persönlichkeiten der Buchwelt, jeder faszinierend auf seine Art, jeder mit Geheimnissen.
Sie alle stecken in einem Spiel, bei dem es um mehr geht als eine Auszeichnung.
Es geht um Reichweite, Macht und die Angst, alles zu verlieren.
Und man erlebt alles hautnah mit.
Jede Sekunde kann live verfolgt werden.
Jede Bewegung, jedes Zögern, jedes Schweigen.
Alles ist Bühne, alles ist Content.
Intrigen werden in Echtzeit kommentiert und geteilt.
Und was haben die vier zu verbergen?
Man fragt sich ständig: Wer hat wen verraten? Wer profitiert? Wer wusste Bescheid und schwieg?
Die Dynamiken zwischen den Charakteren sind so greifbar, so intensiv und absolut fesselnd.
Isabelle Herzog hat das so großartig umgesetzt.
Ich habe jede Seite verschlungen und mich gefühlt, als stünde ich selbst mitten im Spiel.
So viel Realität, so viel Wahrheit.
Der Schreibstil?
Kraftvoll, poetisch und atmosphärisch, ich hätte am liebsten jede Seite markiert.
Man liest dieses Buch nicht nur, man fühlt es.
Und es zeigt, was Aufmerksamkeit mit Menschen macht und dass Worte im Netz nicht einfach verschwinden.
Sie wirken.
Und manchmal treffen sie härter, als man denkt.
Am Ende bleibt eine Frage: Wie viel ist Aufmerksamkeit wirklich wert?
Fesselnd, schonungslos und atmosphärisch – Bookish Game ist ein absolutes Highlight.
