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Phantasma - Kylie Smith

Phantasma
Kaylie Smith
Verlag: Aufbau TB
Seitenzahl: 526 Seiten
Erschienen am: 16.04.2025

Klappentext

Ophelia und ihre Schwester Genevieve sind mit dem Tod mehr als vertraut, denn ihre Mutter ist Nekromantin, und sie haben täglich mit Geistern zu tun. Dann kommt ihre Mutter auf mysteriöse Weise zu Tode, und Ophelias Leben steht kopf – die mächtige Magie der Familie wird auf sie übertragen, aber nicht nur das: Sie erbt auch die hohen Schulden, die auf dem Haus liegen. Kurzerhand beschließt ihre Schwester Genevieve, ein tödliches Risiko einzugehen: Sie will an den Phantasma-Spielen teilnehmen, deren Gewinnerin ein Wunsch gewährt werden soll. Doch der Weg dahin ist gefährlich, und viele sterben bei dem Versuch, die Spiele zu gewinnen. Um ihre Schwester zu retten, macht auch Ophelia sich auf nach Phantasma - ein verfluchtes Haus mit verwinkelten Gängen und prunkvollen Ballsälen, in denen Dämonen und tödliche Versuchungen auf die Teilnehmenden warten. In neun Leveln müssen sie sich neun teuflischen Herausforderungen stellen. Dabei kommt Ophelia nicht nur einem sorgsam gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur, sie muss auch mit aller Kraft gegen einen inneren Dämon ankämpfen, eine Stimme in ihrem Kopf, die ihr Leben beherrscht und all ihre Ängste kennt. Dann taucht Blackwell auf, ein arroganter Fremder, von dem sich Ophelia auf unwiderstehliche Weise angezogen fühlt. Er bietet ihr einen Deal an, und sie beschließt, ihm zu trauen – nicht ahnend, dass sie sich damit noch mehr in Gefahr bringt. Denn in Phantasma gibt es nur eines, das tödlicher ist als die Spiele selbst … sich zu verlieben.

Meine Meinung

Als ich das Cover von "Phantasma" gesehen habe, war ich sofort hin und weg – düster, geheimnisvoll, einfach wunderschön gestaltet.
Der Klappentext klang ebenso vielversprechend.
Und als ich das Buch begonnen habe, erinnerte es mich an Caraval – nur dunkler, gefährlicher, dazu eine ordentliche Portion Leidenschaft, Spice und einigen überraschenden Wendungen.
Der Einstieg war okay, aber so richtig gepackt hat mich die Geschichte leider nicht und daran hat sich im Verlauf auch nicht allzu viel geändert.
Die Grundidee ist definitiv spannend, und es gab viele Elemente, die mich unterhalten haben.
Doch gerade in der ersten Hälfte hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung etwas zog.
Die Spiele selbst hatten zwar Potenzial, wirkten für mich aber nicht ganz so mitreißend, wie ich es mir erhofft hatte.
Was mir persönlich gefehlt hat, war eine tiefere emotionale Verbindung zu den Figuren.
Die Erzählperspektive hat es mir – wie so oft – schwer gemacht, die Charaktere richtig greifen zu können.
Ophelia und Blackwell sind interessante, vielschichtige Persönlichkeiten, aber irgendwie bin ich nicht mit ihnen warm geworden.
Auch ihre Liebesgeschichte konnte mich emotional nicht ganz abholen, da hätte ich mir mehr Chemie, mehr innere Konflikte und eine stärkere Entwicklung gewünscht.
Trotz dieser Kritikpunkte hatte ich durchaus meinen Spaß mit dem Buch.
Die Atmosphäre war gelungen, die Grundidee faszinierend, und es gab einige wirklich starke Szenen.
Wer Geschichten mit düster-magischem Setting und verruchten Spielen liebt, könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen. 

Ich vergebe 3 von 5 Sterne! 

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