Als großer Fan von Dark Romantasy mit den Tropes Enemies to Lovers, Forced Proximity und Touch her and die war meine Vorfreude auf „Rose in Chains“ riesig und ich wurde nicht enttäuscht!
Julie Soto erschafft eine düstere, brutale Welt, in der Frauen systematisch unterdrückt, misshandelt und erniedrigt werden.
Das Setting ist definitiv nichts für Zartbesaitete, die Triggerwarnung sollte hier unbedingt ernst genommen werden.
Doch genau diese Brutalität ist Teil der Stärke der Geschichte: Sie ist schonungslos, verstörend und geht emotional unter die Haut.
Mitten in diesem Strudel aus Intrigen, Macht und Magie steht Briony – stur, verletzt, voller Zweifel… und doch unerschütterlich in ihrer Entschlossenheit.
Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen.
Toven hingegen ist das komplette Gegenteil: geheimnisvoll, kühl und unnahbar – und dennoch bereit, alles für die Menschen zu tun, die ihm etwas bedeuten.
Ich liebe die geheimnisvolle Aura, die ihn umgibt, man weiß nie genau, woran man bei ihm ist.
Und zwischen den beiden?
Pure Spannung.
Misstrauen, Konflikte und eine knisternde Anziehung, die man in jeder Szene spüren kann.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam, aber intensiv.
Auch das Magiesystem und die politischen Intrigen sind faszinierend und gut durchdacht.
Nur hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten, durch die Erzählperspektive in die Handlung hineinzufinden, aber sobald der Knoten geplatzt war, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Magie, Machtkämpfe, dunkle Geheimnisse und eine Lovestory, die langsam brennt… aber heftig explodiert.
„Rose in Chains“ ist ein starker Auftakt zur Evermore-Trilogie und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht!
Ich vergebe 4 von 5 Sterne!